Günther Oettinger (CDU) soll nach Angaben von EU-Diplomaten in der künftigen EU-Kommission das Energieressort leiten. (SpOn)
Ausgerechnet der Atomstrommann Oettinger wird Energiekommissar. Oettinger, dem die Energiepolitik seiner eigenen Partei noch viel zu grün ist, und der darum nicht nur eine Laufzeitverlängerung als Übergangsregelung fordert, sondern der Atomwirtschaft gleich einen Blankoscheck ausstellen will:
Die Reaktoren müssten in Betrieb bleiben, solange sie zuverlässig Strom lieferten. (Tagesspiegel)
Ausgerechnet den muss die CDU ins Energiekommissariat hieven: Einen politisch überholten Vertreter, der ungeniert auf Riesenpratzen
von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen tritt und dabei eisernen Lächelns verkündet, dass seine Art, die Dinosaurier, die Krone der Schöpfung sei. Damit zeigt die schwarz-gelbe Regierung, was ihr energiepolitisches Anliegen ist: Strahlend zurück in die Urzeit! Und sie verkennt, dass sich die Europäische Union verändert hat und das künftige Kommissariat keine Altersversorgung für daheim nicht mehr zu gebrauchende Altkader ist.

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