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“Zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen”

Es gibt Formulierungen, die den aufmerksamen Leser oder Hörer fragen lassen, was genau der Formulierende, oft Politiker, damit meint. Eine davon ist “zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen”. Zu genau solchen wollen nämlich die Leipziger Verkehrsbetriebe die Gleise kaufen, auf denen die Leipziger Straßenbahnen fahren. Zur Zeit gehört Weiterlesen

Sarah Palin ist schon eine Marke

Sarah Palin hat mal wieder eine interessante Idee: Die konservative US-Politikerin will ihren Namen als Handelsmarke schützen lassen.

Alles Quatsch. Sarah Palin ist schon eine Marke. In Sachsen sagt man das, wenn jemand ein bisschen außergewöhnlich und/oder neben der Spur ist.

via Handelsmarke: Sarah Palin will ihren Namen schützen lassen – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama.

Stasi-Vergleich

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat sich jüngst einige Feinde gemacht, als er die gesammelten Depeschen der US-Diplomaten in aller Welt, die nicht zur Veröffentlichung auf WikiLeaks vorgesehen waren, mit der

Sammelwut, die früher Institutionen im Osten hatten – die Stasi dabei

verglichen hatte. So absurd war der Vergleich nicht, wenn man zum Beispiel diese Geschichte liest, in der Studenten an Universitäten in den USA aufgefordert werden, im Interesse ihrer Karrierechancen keine auf WikiLeaks veröffentlichten Dokumente zu lesen.

Das sind Methoden, die an die DDR erinnern. Und zwar deutlich.

Inkompetent, eitel und amerikakritisch…

…sei Guido Westerwelle, der deutsche Außenminister. Das sagte 2009 nicht der Minister für das beste Äußere, Guttenberg, sondern der Botschafter der USA in einem nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Bericht.
Auf „amerikakritisch” muss man erst einmal kommen.

“Damn right!”

“Damn right!” (“Ja, verdammt!”) Mit diesen Worten hat der damalige Präsident der Vereinigten von Amerika, George W. Bush, seine Zustimmung zum Einsatz der Foltermethode “Waterboarding” gegeben. Auch heute ist der wiedergeborene Christ, Mitglied der Methodistischen Kirche und regelmäßige Bibelleser der Meinung, dass ein bisschen Waterboarding im Dienst der guten Sache nichts Verwerfliches sei.

Der Fluch ist ihm so rausgerutscht. Da hat Satan ihn versucht. Dass das auch noch so in seinen Memoiren gedruckt wurde, ist ein Zeichen von Ehrlichkeit. Eigentlich wollte er sagen: “In the name of the Lord, yes!”

Apropos Fäkalsprache: Hat jemand etwas von der “George W. Bush Sewage Plant” gehört, dem Klärwerk, das nach dem Mundwerk und natürlich den Taten des Präsidenten genannt werden sollte?

Auf dem Weg in die dritte Welt

Die USA haben es geschafft: Die McJoblöhne sind niedriger als in Indien. Jetzt sourcen indische Callcenter in die USA aus. Deutsche Politiker haben sich noch nicht geäußert, aber einige wollen sich bestimmt ein Beispiel nehmen.
m.spiegel.de/article.do?id=712876