Schlagwort-Archive: Hartz

Claudia Hämmerlings Second Initial…

…ist B. Wenn nicht, kriegt sie sie verliehen: Claudia B. Hämmerling. Die B. Hämmerling hat nämlich so b.hämmerte Ideen:

Hartz-IV-Empfänger sollen nach Vorstellungen der Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling als Kontrolleure gegen den Hundedreck eingesetzt werden können.

Die Tierschutzexpertin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus will die öffentlichen Tretminenräumer im Berliner Stadtbild immerhin bezahlen lassen. Sogar über Hartz-IV-Niveau. Deshalb hat auch noch kein grüner Menschenschutzexperte widersprochen. Heutzutage gilt so etwas ja schon als sozial. Gewissermaßen b.sozial.

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Verstehen Sie Schlarmann?

Josef Schlarmann ist Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der Union. Ich weiß nicht, wie man in diese Funktion gelangt. Wahrscheinlich gilt das Prinzip: Man wird befördert, bis man überfordert ist. Josef Schlarmann jedenfalls war von der Wirtschaftswoche zum Streitgespräch mit Ulrich Schneider vom DPWV geladen worden. Das war ein bisschen zu viel für Herrn Schlarmann. Heraus kam ein Gespräch wie von Meister Eder und Pumuckl. Weiterlesen

Kein Aprilscherz

Da lese ich gerade auf SpOn, dass es in Hamburg einen Riesenkaufmannsladen gibt, einen So-tun-als-ob-Supermarkt, mit Spiel-Waren und gefärbtem Wasser in Weinflaschen und Spielgeld, in dem Langzeitarbeitslose spielen müssen, nein, darin geschult werden, in einem richtigen Supermarkt zu arbeiten. Prima Idee, dachte ich, da hat SpOn aber einen Aprilscherz lanciert, der an den mit dem E-Mail-Porto herankommt. Organisiert wird der teure Spaß laut SpOn vom TÜV Nord, bezahlt von der ARGE, natürlich mit echtem Geld. Und der Chef vom TÜV Nord heißt Westerwelle, Rainer Westerwelle. Die Erfolge:

Erfolgreich vermittelt wurden nach Angaben des TÜV-Schulungszentrums bisher 14 Arbeitslose,

was ja erst einmal ganz gut klingt, wenn der Satz nicht noch einen zweiten Teil hätte:

alle an Zeitarbeitsfirmen in der Lageristenbranche, allerdings noch keiner in den Einzelhandel.

Da kommen die Vermittelten ja ganz nachhaltig aus dem Leistungsbezug heraus. Und wenn sie mal so als Zeitkuli nach der Lagerarbeit das Gefühl haben, sich im Supermarkt nicht alle Wünsche erfüllen zu können, dürfen sie bestimmt noch mal zurück, um im Spielsupimarkt mit Spielgeld Glasperlen und gefärbtes Wasser in Weinflaschen zu kaufen, nur so als Spielidee.

Und, nein, es ist kein Aprilscherz. Es ist schlimmer. Es ist wahr. Das ist Deutschland 2010. Die ARGE Hamburg schämt sich des Spiels nicht, der TÜV Nord schämt sich ebenso wenig. Scham empfinden nur einige der gezwungenen Mitspieler.

Quelle: SpOn: Arbeitslose spielen Kaufmannsladen

Im Hamburger Abendblatt stand es schon im Januar.

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Freude durch Kraft

Das SPD-Vorstandsmitglied Hannelore Kraft wünscht sich die Einführung eines Arbeitsdiensts, eine Art Zivildienst auf Lebenszeit. Sie nennt es “gemeinnützigen Arbeitsmarkt” und versteht darunter, dass Langzeitarbeitslose im Altenheim vorlesen oder im Sportverein irgendetwas tun. Hauptsache sie tun etwas. Schneeschippen zum Beispiel. Ach nein, das hatte der andere gefordert, der mit dem F an seiner Partei.

Frau Kraft ist sparsam:

Als Lohn für die langfristige Beschäftigung in gemeinnützigen Jobs reiche ein „symbolischer Aufschlag auf die Hartz-IV-Sätze“, der ohne Mehrkosten für den Staat realisierbar sei.

berichtet Focus. Da kommt Freude auf. Hannelore Kraft beweist mit ihrem Vorstoß, dass Eseleien kein Privileg der Männer in der Politik sind.

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Die Wiedergeburt der Naturgesetzpartei

Können Sie sich noch an die Naturgesetzpartei erinnern? Das waren die, die mit Transzendentaler Meditation die Probleme der Welt lösen wollten. Die Naturgesetzpartei war nicht sehr erfolgreich. Jetzt hat sich jedoch ein neuer yogischer Überflieger mit ungewisser Parteizukunft gefunden. Der Noch-Sozialdemokrat und Mentaltrainer für Arme Thilo Sarrazin erklärt mal wieder die Welt und spart dabei nicht mit Spartipps. Eine kalte Dusche, bislang Weiterlesen

Westerwelle bläst zur Hatz-IV

“Es gilt der Grundsatz: Keine Leistung ohne Bereitschaft zur Gegenleistung”, sagte Westerwelle am Freitag in Berlin.

Was er dabei vergessen hat: So lange ein Arbeitnehmer in Beschäftigung war, hat er seine Pflicht getan und Arbeitslosenversicherung gezahlt. Dafür steht ihm im Fall der Arbeitslosigkeit die Leistung zu. Die Gegenleistung wurde also in den allermeisten Fällen bereits erbracht und wird später, wenn die Leute erneut in Arbeit sind, wieder erbracht werden. Für diejenigen, die nie in die Arbeitslosenversicherung zahlen konnten, kommt die Gemeinschaft auf. Was Westerwelle fordert, ist Enteignung. Darüber hinaus ist es gnadenloser Populismus. Eben Westerwelle. Mehr hat er nie gekonnt, der Spaßpolitiker. Nur ist er jetzt nicht einmal mehr lustig.

via Sozialleistungen: Westerwelle bläst zur Jagd auf Hartz-IV-Betrüger – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik.

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