Schlagwort-Archive: Auto

Verbotenes Schreiben über präsidiale Filzgleiter

Käuflich: Der Audi Q3. Im Bild ohne Bettina Wulff. Quelle: Wikipedia. Foto: Thomas Doerfer

Die Gattin des Bundespräsidenten steht im Verdacht, dass sie sich unter, ähem, besonderen Bedingungen einen fahrbaren Untersatz hat unterschieben lassen. Das berichteten verschiedene Medien. Nun gibt es ja verschiedene Arten, mit Kritik umzugehen, sei die Kritik berechtigt oder nicht. Die Präsidentengattin wählt die unsympathischste Art: Sie lässt verbieten. Künftig dürfen die “Berliner Zeitung” und die “Frankfurter Rundschau” nicht mehr schreiben, Bettina Wulff wäre schon vor Markteinführung monatelang kostenlos einen Filzgleiter Audi Q 3 gefahren.

Andere Leute hätten gesagt: Unwahr. In Wirklichkeit war es so. Andere Leute hätten eine Richtigstellung verlangt, notfalls mit anwaltlicher Hilfe. Und ganz andere Leute hätten sich gar nicht erst in so sumpfige Gefilde begeben, aus denen man nur mit schmutziger Wäsche herauskommt, die dann eine Wäsche erfordert. Das Verbot ist darum eine echte Sumpfblüte. Peinlich. Wulffen im Quadrat.

Wer weiß, was demnächst ge- oder verboten wird in diesem Präsidialtheater. Vielleicht darf man künftig im Zusammenhang mit dem glaesekern Bonuspräsidenten überhaupt nicht mehr das Wort Sumpf, Filz, Auto oder Urlaub verwenden.

Doch gleich, was geboten wird: Bei diesen Darstellern wird es ein Trauerspiel bleiben.

Stadtbummel 2 oder: Leipzig lässt einen manchmal nicht wieder los

Leipzigs Innenstadt ist autofrei. Für die Autofreiheit sorgen Verbotsschilder, und da die nicht von allen Menschen gleich ernst genommen werden, Poller auf den Straßen. Damit Rettungsdienste, Polizei, Taxis und der Bus trotzdem in die City kommen, sind diese Poller mittels Transponder bzw. Karte versenkbar. Der Poller hebt sich automatisch nach einer Autodurchfahrt wieder. Das weiß jeder, und zur Sicherheit steht es noch einmal auf Schildern am Poller. Und wenn sich der Poller hebt, gibt es ein dickes rot leuchtendes und blinkendes Warnsignal.

Dumm, wenn Weiterlesen

Heiße Autos, ganz sauber

Leipzig, Zweinaundorfer Str.

Gesehen in Leipzig, Zweinaundorfer Str.

Gut, dass Röttgen nicht Außenminister ist

Heute traf sich die politische und Wirtschaftselite zum Benzingipfel. Passend zum Termin, dem Frauentag, blieben die Männer unter sich und berieten, wie man das Volk zurück an die Zapfsäule bringt. Fazit: Alle finden E10 jetzt super, und der Bundesumweltminister erklärt, warum: Wir wollen uns doch vom Ölimport unabhängig machen, denn Öl kaufen heißt Gaddafi finanzieren. Bar jeden Instinkts benutzt der Minister den gestrigsten aller gestrigen Diktatoren als Popanz für den Sprit, der die Zukunft sein soll. Anderswo wird ein Flugverbot über Libyen erwogen und Gaddafis Vermögen eingefroren, und Röttgen hält am Status Quo fest: Öl aus Libyen ist Kohle für Gaddafi.

Da hat wohl einer den einen oder anderen Schuss nicht gehört.

Katzen- und Autocontent

Eine Katze hatte es sich auf der Hinterachse eines Autos in Bochum-Riemke bequem gemacht. Eine Katze betrachtet das als ihr gutes Recht. Und was tut der Halter des Schlafplatzes? Nichts! Er setzt sich einfach ins Auto und fährt nach Herne. 5 km weit. Die arme Katze war völlig verschreckt und wollte sich von diesem ignoranten Barbaren aus ihrer nun gar nicht mehr bequemen Lage auch nicht befreien lassen. Also musste die Polizei anrücken. Die berichtet, dass der Fahrer schon beim Fahren Katzengeschrei gehört habe und nichts unternommen hat. Die Katze verweigerte alle Angaben und gilt als wohnungslos.

Katzenfreunde fordern nun unbefristeten Führerscheinentzug. Wer in ein Auto einsteigt, hat gefälligst anwesende Katzen zu fragen, wohin sie wollen, und nicht einfach nach Herne zu fahren!

via Bild: Katze reist auf der Hinterachse eines Autos von Bochum nach Herne

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Führerscheinjustiz

Der Autor dieser Zeilen lebt ohne Führerschein. Schon immer, und gar nicht unbedingt schlecht. Also wie ein Krimineller, wenn sich die Idee der Justizminister durchsetzt, künftig Körperverletzung oder Diebstahl mit Führerscheinentzug zu bestrafen. Zu befürchten ist, dass diese Busemannsche Schnapsidee tatsächlich eine Mehrheit findet, denn sie besticht dadurch, dass sie preiswert und plakativ einfach ist. Die Verkehrspolitik der vergangenen Jahrzehnte Weiterlesen