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Da ist man mal ein paar Tage im Urlaub, ohne Internet und nur einmal am Fernseher. Dort wird gerade Abenteuerliches verkündet: Unsere kommende geliebte Bundesregierung stellt ihre neue Finanzjonglage vor. Ein Nebenhaushalt!
Und ein paar Tage später ist alles schon nicht mehr wahr. Dabei hatte ich mir den Rest der Urlaubstage einen solch hübschen und bissigen Artikel überlegt, den ich hier anbringen wollte. Von meinem ganz privaten Nebenhaushalt zum Beispiel. Wie ich morgen im Supermarkt versuchen würde, an der Kasse einen Wechsel auf meinen Nebenhaushalt auszustellen. Oder wie ich ganz gerissen die Ausgaben für Miete und Energie künftig aus dem Nebenhaushalt decken würde. Da macht es auch gar nichts, dass die geschenkten Steuermillionen sofort wieder für mehr Sozialabgaben weggehen, bevor sie überhaupt ankommen – wir machen noch einen Nebenhaushalt! Usw. usw.
Und nun? Alles Nebenhaushalt von gestern. Bundesregierung, Sie sind bei mir unten durch. Ich bin sauer. Kein Wort glaube ich Ihnen mehr.
P. S. Apropos: Die neue Regierungsriege (Jetzt hätte ich beinahe „Regierungsclique“ geschrieben!) ist ja auch nicht so das Dream Team. Gab es für den Schäuble nichts in Brüssel oder, noch besser, auf dem Mond, wo er keinen Schaden anrichten kann? Und die Zensursula muss auch schon wieder in Familie machen? Und der von Wirtschaftsminister ist zum Verteidigungsminister geworden? Und der Jung heißt ja wohl auch bloß so und sah eher anders aus. Und auch bei der FDP hat man die Veteranen reaktiviert. Der Lambsdorff wollte wohl nicht? Wenigstens kann Westerwelle englisch. Wobei wir auch schon einen Kinkel hatten, der nicht hochdeutsch konnte. Das hätte also auch nichts gemacht.
P.P.S. Wie versprochen, gibt es neue Katzenbilder.
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Oma hat irgendwann einmal in einem Anfall von irgendetwas einen Münzsatz beim Bayerischen Münzkontor bestellt. Es war ein Geschenk, und es kam gut an. Nicht so gut kam an, dass das Bayerische Münzkontor die Bestellung als Blankoscheck verstanden hatte und Oma dann gleich ein paar Pakete mit Münzen schickte. Als Bonbon kam auch einmal (mehr…)
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Maria Daniela Schulze, Direktorin des Dresdner Hotels QF („Wo Luxus Alltag ist und Alltag Luxus.“) zum nicht ausgesprochenen Vorwurf der Ausbeutung von Zimmermädchen:
„Es gibt viel zu wenige geeignete Arbeitskräfte, die qualifiziert, mit hoher Arbeitsmoral und Enthusiasmus ihren Job verrichten.“
Feines Pflaster, da, mit feinen Leuten mit feinen Ansichten. Und alles ist ganz normal, business as usual.
via Arbeitsmarkt: Enthusiasmus für 3,56 Euro – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft.
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Die Katzenpfote ist keine Beigabe von Amts wegen, sondern die der meinigen, die natürlich überzeugt war, dass das Papier für sie ausgebreitet worden war. Kurz danach lag sie im Ganzen darauf, was einen noch erfreulicheren, aber der Klärung des Sachverhalts nicht dienlichen Anblick bot.
Unlängst hatte der radelnde Autor dieses kleinen Moral- und Verkehrsrechtsblogs am Beispiel erläutert, wie man den festen Platz auf dem moralischen Stahlross einbüßen kann. Jetzt ist es amtlich: Der Autor ist ein verkommenes Subjekt. Weil der Autor aber auch ein fischilantes Kerlschen ist, hatte er aus der Verworfenheit noch ein Geschäft machen wollen – für jeden Rechtsverstoß (mehr…)
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Die Zahl der Haiangriffe auf Menschen ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand in fünf Jahren gesunken.
Warum? Wegen der Wirtschaftskrise können sich immer weniger Menschen einen Urlaub im Hairevier leisten. Und das alles wegen der anderen Haie, der mit Finanz- vorne dran. Schon tragisch, das. Erst konnten die einen den Hals nicht voll genug kriegen, jetzt müssen die anderen auf menschliche Nähe verzichten. Eine traurige Welt.
via Weniger Haiangriffe wegen Wirtschaftsflaute.
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Neunzehn Jahre nach dem Mauerfall, achtzehn Jahre nach der Wiedervereinigung: Nicht alle in der ehemaligen DDR haben es geschafft, den Traum vom raschen und reichlichen Westgeld wahrzumachen. Der eine oder andere Ossi hat noch nicht genügend zur Seite gelegt, um seinen Lebensabend in finanzieller Sicherheit zu genießen. Doch jetzt kommt die frohe Botschaft (mehr…)
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Nörgelnde Bahnkunden, genervt von verfallenden menschenleeren Bahnhöfen, ausgedünnten Fahrplänen und mürrischem Personal, das schwarzfahrende Kinder in die Wüste schickt, müssen jetzt die Klappe halten: Die Bahn handelt antizyklisch: In Zeiten der Krise müssen wir zusammenstehen, sagten sich die Bahnvorstände und genehmigten sich eine Gehaltserhöhung um 20 %. Plus Leistungszulage, versteht sich. Vorausgesetzt nur, Umsatz und Gewinn steigen. Aber das kriegen sie durch weitere Einsparungen sicher hin. Ansonsten könnte man ja einen neuen originellen Zuschlag einführen. Die Anreize sind da. (dradio) Das sind die Signale, die die Popularität der Wirtschaftseliten rapide steigern werden. Das steigert die Konsumfreudigkeit, so geht es endlich wieder aufwärts! Danke, Herr Mehdorn und Möhrchen-Kollegen!
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Vier Gutachten haben zu Tage gebracht, was der eine oder die andere Erziehende schon ahnte: Ein 14jähriges Kind ist teurer als ein Säugling. Daraus folgt: Hartz IV ist in seiner Höhe verfassungswidrig. Das hat das Hessische Landessozialgericht (AZ: L 6 AS 336/07) festgestellt. Insbesondere sei durch den geltenden Regelsatz (mehr…)
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