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«Es kann nicht sein, dass der Hartz-IV-Empfänger in Ostberlin dasselbe kriegt wie der in Hoyerswerda, obwohl er in Berlin mehr für die Lebenshaltungskosten bezahlen muss», sagte Sinn der «Financial Times Deutschland».
(FTD.de)
Ja, der Sinn, Prof. Hans-Werner Sinn vom IFO-Institut. Hojwoj-Hartzies sind also eigentlich reich. Relativ gesehen. Sie wussten es nur noch nicht. Bloß gut, dass es ihnen endlich mal einer sagt, so 20 Jahre nachdem das Wort der Nacht „Wahnsinn“ lautete.
via Dr. No: Teile und herrsche 2.0
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Warum heißt das Wachstumsbeschleunigungsgesetz eigentlich Wachstumsbeschleunigungsgesetz? Ganz klar: Weil es nach dem Gießkannenprinzip funktioniert: Da ein paar Tröpfchen für Familien, sprich 20 € mehr Familienwachstumsbeschleunigung alias Kindergeld pro Kinderkopf, selbstverständlich nur für Familien, die nicht ohnehin am Staatstropf alias Hartz-IV-Grundsicherung hängen, denn denen wird es hintenherum wieder abgezogen. Dort ein fetter Schwall Hotelwachstumsbeschleunigung alias verminderter Umsatzsteuersatz. Das Hotelgewerbe wird diesen Zufluss ganz bestimmt nicht durch geringere Preise ausgleichen.
An einem Punkt treffen sich Rinnsal und Strom dennoch: Wer im Hotelgewerbe arbeitet, zum Beispiel im Zimmerservice, kriegt zweimal nichts ab: Selbst wenn es als Folge der Entlastung des Chefs etwas mehr Geld gäbe, bliebe dennoch der Gang zum Amt notwendig, um den Unterhalt zu sichern.
Selbst schuld: Wären sie als Firmenerbe geboren, dann hätten sie auch mehr zu beschleunigen.
SpOn
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Mit Tag(s) versehen: Hotel, Wachstumsbeschleunigungsgesetz, Umsatzsteuer
Mario Ohoven („Streitbar, ehrlich, unermüdlich!“) , Präsident des BVMW, zu Bild.de:
„Bei Personalabbau sind zwei halbe Stellen besser als eine ganze. Beschäftigte mit ähnlichen Tätigkeiten können sich den Arbeitsplatz teilen.“
Aha. Und er geht noch weiter:
Außerdem sollen sich Arbeitgeber öfter zusammenschließen, um Mitarbeiter gemeinsam in mehreren Betrieben zu beschäftigen.
Und wenn dann jeder zwei, drei Halbtagsjobs in mehreren Betrieben hat, sind alle wieder voll beschäftigt. Tolle Idee, schön gerechnet. So kommen wir gut aus der Krise. Da erkennt man den Experten.
via Wirtschaftskrise: Deutsche sollen sich Jobs in der Krise teilen! – Wirtschaft – Bild.de.
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Feine Wortschöpfung: „Last-Minute-Kündigung“ – so tickert dpa über die Entlassungen bei Quelle.
Schöner fliegen bei Quelle!
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Mit Tag(s) versehen: Quelle
Wollen Sie wissen, ob Sie wirklich gesund sind?
Bewerben Sie sich doch bei Daimler!
Dort gibt es eine wahrhaft gründliche Untersuchung. Mit allen Schikanen, mit Blutprobe, möglicherweise sogar mit noch mehr Körperflüssigkeiten. Alles eine Frage der Einstellung.
Mehr bei SpOn.
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Mit Tag(s) versehen: Daimler, Körperflüssigkeiten
…mit Kompetenz und Menschlichkeit
Die Spitalstiftung Konstanz sichert mit ihren qualifizierten Pflege- und Betreuungsangeboten die Versorgung von Senioren in Konstanz.
…
„Alles aus einer Hand“ ist für uns mehr als nur ein Motto.
Aus dem Leitbild der Spitalstiftung Konstanz. Klingt doch gut, oder?
Spitalstiftung Konstanz – der Name kommt Ihnen bekannt vor? Ganz richtig. Das sind die, die eine 58jährige Altenpflegerin, die seit 17 Jahren im Betrieb war, wegen vier bis sechs Maultaschen entlassen hat und damit vor dem Arbeitsgericht Radolfszell durchkam.
Alles aus einer Hand, aber nicht aus der Hand in den Mund, oder gar mit der Maul- vor dem Maul in die Handtasche. Das kann ein Vertrauensverhältnis schon zerstören, da wird das humanistische Leitbild zum Humanismus-Light-Bild von Maultaschenhelden, die der Öffentlichkeit großen Mauls die Tasche vollhauen, in Wahrheit aber den Hals nicht voll genug kriegen. Feine Leute da bei der Spitalstiftung Konstanz. Da legt man sich doch mit der Gewissheit hin, nicht nur das Maul gestopft zu kriegen.
Denn letzten Endes soll jeder Mensch ein Maximum an Lebensfreude genießen können, unabhängig davon, in welcher Situation er sich befindet. Dafür stehen wir mit Kompetenz und Menschlichkeit. (Auch aus dem Leitbild der Spitalstiftung Konstanz.)
Da können einem mehr als ein paar Maultaschen wieder hochkommen.
via taz
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Ein gut eingespieltes Team von Damen und Herren bietet Mitgliedsinnungen und Mitgliedsbetrieben einen umfangreichen Service in allen bauspezifischen Fragen.
schreibt der Bauverband Westfalen über sich selbst.
Und dabei sind das solche Klöpse, Ein so gutes Team ist das da, dass wegen eines Klopses im Brötchen die seit 34 Jahren beschäftigte Chefsekretärin gefeuert wird. Eine Frikadelle ist keine Bagatelle, sagt der Retter der Hackkloßreste, Hermann Schulte-Hiltrop. Wer Hackklopse mopst, hackt auch sensible Daten. Wer die Cheffrikadelle nicht ehrt, ist die Chefsekretärinnenstelle nicht wert. Was Jupiter gebührt, geht die Tippse nichts an, und schon gar keine sensible Bulette!

Das sind Ansichten, die einen Verbandsfunktionär ehren. Da wird nicht mit Senf gekleckert, sondern mit Kündigungen geklotzt. So geht es aufwärts mit Deutschland, wir brauchen eins, zwei, viele Schulte-Hiltrops! Dortmund ist überall! Durch Deutschland flutet eine Welle der Solidarität mit Schulte-Hiltrop und dem Bauverband Westfalen unter dem Motto: „Buletten braten für den Bauverband!“ Hunderte Familien stehen am Herd und braten, was das Zeug hält. Tausende stehen an den Straßen und Plätzen, einen Klops im Brötchen in der Hand als Symbol ihrer Liebe für den Verbandspräsidenten.
Wir schließen uns dieser spontanen Aktion an: Gebt Schulte-Hiltrop seine Frikadelle zurück! Und das Brötchen! Es steht ihm zu! Zeigen Sie einem Mann von solchen Grundsätzen nicht die kalte Schulter, sondern schenken Sie ihm eine kalte Frikadelle!

Kontakt hier.
Update. 12.10.09: Der Arbeitgeber soll die Kündigung zurückgezogen haben.
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…dem aus Nordafrika stammenden Arbeiter Mohammed Sheikh, wurde fristlos gekündigt, weil er am Arbeitsplatz mit dem Strom seines Arbeitgebers sein Handy aufgeladen hat. „Ein Straftatbestand”, sagt der Chef von Jawa Industrie-Dichtungen am Max-Planck-Ring.
Ich sage: Nicht ganz dicht in der oberen Etage, die Firma.
Der Schaden beträgt 0,014 Cent (0,00014 Euro).
via Fette Beute – Oberhausen – DerWesten.
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Mit Tag(s) versehen: Oberhausen
Josef Schlarmann ist Vorsitzender der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung (MIT). Und:
Josef Schlarmann unterstützt die Überlegungen der Bundesbank zu einer Rente mit 96.
Oder so. Mit diesem Vorschlag entlastet er die Rentenkassen radikal. In Zukunft wird gearbeitet bis zum Umfallen. Danke, CDU! Dafür wählen wir Sie! Bis zum Umfallen.
via CDU-Mittelständler Schlarmann für Rente mit 69.
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