Monatsarchiv: Januar 2012

Der Bonuspräsident und sein kongenialer Presseanwalt

Bild: Wikipedia

Da haben sich wirklich zwei gesucht und gefunden: Bundespräsident, guter Kunde der BW-Bank, Freund von Freunden mit Frauen mit Geld und inzwischen auch bekannter Vielflieger  Wulff lässt sich in delikaten Fragen von Rechtsanwalt Lehr vertreten. Delikate Fragen sind bei Wulff alle Fragen, die Pressevertreter in Bezug auf Dinge stellen, die Wulffs unangenehm werden können. Z. B. Bonusmeilen. Der Presseanwalt Weiterlesen

Recht quizzig: Das Hautürgeschäft

Da wollte ich eben mal schnell auf LTO das aktuelle Quiz zum Verbraucherschutzrecht probieren und scheitere doch schon an der Eingangsfrage:

…was ist mit dem Begriff der Hautürgeschäfte?

Hautürgeschäfte? Davon konnte ich mir gar keinen Begriff machen. Waren das jetzt die, wo der Drücker ans Tor bollert, weil die Klingel nicht geht? Oder können die kein Französisch und es geht um Haute-Couture-Läden? Oder sind es Geschäfte, die an die oder unter die Haut gehen, so wie im Sonnen- oder gar Dominastudio, wo vielleicht das Motto gült: “Ich hau tür geschäftlich!” Fragen über Fragen.

Ich brauche einen Anwalt. Der haut mich mir nichts, tür nichts raus.

via Legal Tribune Online: Was wissen Sie heute noch? Testen Sie Ihr Wissen im Verbraucherschutzrecht!

“Heute” mit Schnee von gestern

Heute kam im “heute-journal” im ZDF ein Bericht über den überreichlichen Schnee in den Alpen. Beeindruckend. Zum Teil war es aber Schnee von gestern. Diese Dame kam mir nämlich irgendwie bekannt vor.

Und wirklich, zumindest laut n-tv  ist sie  gestern schon davongekommen. Und “heute”

grüßt,

das Murmeltier.

Was Wulff wirklich auf Diekmanns AB sprach

Kai Diekmann ist ja fast diskret und lässt nichts darüber verlauten, was ihm der Bundespräsident aufs Band gesprochen hat. Deshalb muss die verzweifelte Öffentlichkeit jetzt spekulieren:

Rufton, AB: “Bild Chefredakteur. Leider ist gerade niemand im Büro. Sie können jedoch gern eine Nachricht hinterlassen. Piep.”

Wulff: “Hier ist Wulff, Christian Wulff, Bundespräsident. Ich habe gehört, dass Sie einen Artikel über mich schreiben. Das passt mir gar nicht. Das untergräbt meine Bonität und die Würde meines Amtes. Entweder Sie unterlassen das, oder es gibt Krieg. Krieg, das heißt, nie wieder ein Foto von Bettina. Nie wieder! Oder das heißt: Wenn morgen dieser miese Artikel drinsteht, gehe ich entweder zu Egon und Edith oder mit Egon zur BW-Bank und hole mir einen neuen Kredit, und dann kaufe ich Sie mir, oder ich hole mir diesmal einen richtig großen Kredit und kaufe die ganze BILD-Zeitung. Und das erste, was ich mache, ist Sie rausschmeißen. Und jetzt rufe ich Ihren Chef an, Sie…”

Piep, Piep, Piep.

via Kredit-Enthüllung: Wulff soll “Bild” mit Konsequenzen gedroht haben – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik.