die Sie mich gerade telefonisch zu meiner Zufriedenheit mit meiner Bank befragt haben: Wenn Sie mich am Schluss des Interviews fragen, ob mein Geschlecht männlich oder weiblich sei, sollten Sie sich nicht so haben, wenn ich zurückfrage, ob es um Gender, also das konstruierte Geschlecht gehe, mit dem Sie sich offenbar nicht so auskannten, weshalb ich Sie in einem dreimiütigen Briefing auf den aktuellen Stand bringen musste, und Sie sollten sich auch nicht so haben, wenn ich, nachdem geklärt werden konnte, dass es bei der Frage nach dem Geschlecht um den Sexus, also darum ging, was ich so an mir dran habe, und ich antwortete, „sehr ordentlich”, worauf Sie schon gereizter zurückfragten „Wie jetzt?” und ich sagte „Sehr, sehr männlich. Warum wollen Sie das eigentlich wissen?” und Sie dann genervt stöhnen, junge Frau, muss ich Ihnen sagen: Das fragt man nicht, schon gar nicht, wenn man die Kundendaten hat.
Ach, und übrigens, dass für Sie ein Patz auf dem ersten Raumschiff reserviert ist, wollte ich Ihnen noch sagen, kam nur nicht mehr dazu. Deshalb auf diesem Weg.
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Tag für Tag
Ich bin ja nur Gelegenheitsfußballgucker. Gelegenheiten waren bisher Welt- und Europameisterschaften, ergaben sich also alle zwei Jahre. Ich gebe zu, dass ich vorher schon wusste, dass auch Frauen Fußball spielen. Mehr nicht, schon gar nicht, dass das Zuschauen so viel Spaß machen kann. Dass man heuer zuschauen konnte, hatten ARD und ZDF unübersehbar an jeder Ecke plakatiert. Dass die Auswahl der Slogans 

