Monatsarchiv: Juli 2011

Endlich: Katzencontent auf bundesregierung.de

Da gibt es sie zu sehen, die Katze auf dem Server der Bundesregierung.
Süß! Nur gut, dass niemand den Fehler ausnutzt, um schlimme Dinge zu tun. Bislang zumindest. Bei Bundesregierung.de scheint man auch darauf zu vertrauen.
Mehr: netzpolitik.org, Nils Juenemann

Junge Frau mit der sanften Stimme vom Marktforschungsinstitut,

die Sie mich gerade telefonisch zu meiner Zufriedenheit mit meiner Bank befragt haben: Wenn Sie mich am Schluss des Interviews fragen, ob mein Geschlecht männlich oder weiblich sei, sollten Sie sich nicht so haben, wenn ich zurückfrage, ob es um Gender, also das konstruierte Geschlecht gehe, mit dem Sie sich offenbar nicht so auskannten, weshalb ich Sie in einem dreimiütigen Briefing auf den aktuellen Stand bringen musste, und Sie sollten sich auch nicht so haben, wenn ich, nachdem geklärt werden konnte, dass es bei der Frage nach dem Geschlecht um den Sexus, also darum ging, was ich so an mir dran habe, und ich antwortete, „sehr ordentlich”, worauf Sie schon gereizter zurückfragten „Wie jetzt?” und ich sagte „Sehr, sehr männlich. Warum wollen Sie das eigentlich wissen?” und Sie dann genervt stöhnen, junge Frau, muss ich Ihnen sagen: Das fragt man nicht, schon gar nicht, wenn man die Kundendaten hat.
Ach, und übrigens, dass für Sie ein Patz auf dem ersten Raumschiff reserviert ist, wollte ich Ihnen noch sagen, kam nur nicht mehr dazu. Deshalb auf diesem Weg.

1,63 m große finale Prachtnelken

Zur Frauen-Fußball-WM können sogar Fingernägel zum Thema werden.Ich bin ja nur Gelegenheitsfußballgucker. Gelegenheiten waren bisher Welt- und Europameisterschaften, ergaben sich also alle zwei Jahre. Ich gebe zu, dass ich vorher schon wusste, dass auch Frauen Fußball spielen. Mehr nicht, schon gar nicht, dass das Zuschauen so viel Spaß machen kann. Dass man heuer zuschauen konnte, hatten ARD und ZDF unübersehbar an jeder Ecke plakatiert. Dass die Auswahl der Slogans Weiterlesen

Katzenparkplatz in Roudnice

Neulich war ich in Roudnice nad Labem. Roudnice liegt, wie der Name sagt, an der Elbe in gemütlichem kleinstädtischen Dauerschlaf. Es gibt ein feines Barockschloss und eine historische Innenstadt, aber das hat ja wohl jede zweite böhmische Kleinstadt. Weil ich in Roudnice mit dem Fahrrad war, sind mir die steilen und grob gepflasterten Straßen aufgefallen. Und, weniger wegen des Fahrrads, sondern vorliebshalber, natürlich diese Katze, die ebenfalls im Dauerschlaf befindlich einen der auch in Roudnice knappen Parkplätze belegte. Es kann sich auch um einen Anwohnerparkplatz gehandelt haben, den die Katze reserviert hielt. Ich konnte das aus Zeitmangel nicht nachprüfen. Im Bild ebenfalls gut zu sehen ist das fiese Straßenpflaster.

Rauch über Leipzigs City

Die Leipziger Innenstadt wirkt heute Abend etwas trübe. Über allem liegt ein leichter Rauchschleier. Grund ist ein Brand auf dem Gelände entlang dem Citytunnel, auf der Seite zur Tarostraße/Dösener Weg. Dort brennt ein altes Gewerbegebäude, wenn ich es richtig gesehen habe, die ehemalige Konservenfabrik. Die Feuerwehr ist mit einem Großeinsatz vor Ort.

Hier ein Foto, aufgenommen etwa auf Höhe der Pablo-Neruda-Schule:

 Und hier noch ein Bild vom vernebelten Bayrischen Platz:

 Normalerweise ist das Katastrophenblogging nicht so mein Metier, aber unter den Schaulustigen trug eine junge Frau ein T-Shirt mit der Aufschrift: “My blog is more fashionable than yours”. Das konnte ich nicht auf mir sitzenlassen.

Wenn man den Sinn von „syn-” nicht kennt,…

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…kann es schon einmal passieren, dass man solchen Unsinn wie den von den vermeintlich zu nutzenden „gemeinsamen Synergien” schwafelt. Das ist dann ein tautologischer Pleonasmus oder eine pleonastische Tautologie, jedenfalls ein verbrutaler Ritt auf dem weißblanken Schimmelpferdegaul.
Gesehen am Listhaus am Listplatz in Leipzig.