Monatsarchiv: Februar 2011

Gut frisierte Märchenonkel und -tanten

Der Bundesverteidigungsminister hat sich einmal mehr so geschmeidig gezeigt, wie seine Frisur vermuten lässt. Da perlt einfach alles ab. “Von Herzen” täte es ihm leid, “von Herzen” entschuldige er sich, und darum muss jetzt alles gut sein und man endlich zur Tagesordnung übergehen. Das Ganze zelebriert er in der hessischen Provinz, vor Publikum, dass garantiert nicht mit dummen Fragen nervt.

Jetzt haben wir einen Bundesverteidigungsminister, der einmal mehr Weiterlesen

Guttenberg bleibt sich treu

Was Karl Theodor zu Guttenberg, strahlender Sieger jeder Beliebtheitsumfrage, auch tut, eines ist sicher: Er hat die Zeitung im Blick, ob er eben einen Kapitän entlässt oder eine Dissertation verfasst. Und, sicher, auch dieser Fußnotenangel wird er sich geschickt entwinden.

Wer will Nacktfotos von Berlusconi?

Die Mafia ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Jetzt bieten sie

gefälschte Nacktfotos von Berlusconi

an. Wer will denn ein Nacktfoto von Berlusconi sehen? Und dann auch noch ein gefälschtes? Armes Italien!

via Rubygate: Mafia soll gefälschte Nacktfotos von Berlusconi angeboten haben – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama.

Mubarak soll nach Baden-Baden

Der auch im Westen nicht mehr ganz so beliebte Diktator soll einen ehrenvollen Abgang bekommen und nach Baden-Baden zum diktatorentsorgenden Kuren ohne Wiederkehr geschickt werden. Das verlautet aus diplomatischen Kreisen. Rein erfunden ist hingegen, dass erwogen worden wäre, Herrn Mappus im Austausch nach Ägypten zu schicken. Kairo 21 kommt darum nicht.

Gut gemeint oder: Seien Sie dankbar, dass Sie nicht stottern!

.Seien Sie doch bitte dankbar, dass SIE nicht körperbehindert sind!

Mit dieser dreifach mit Ausrufezeichen verstärkten Aufforderung versucht jemand, der es sicherlich nur gut gemeint hat, die für Behinderte reservierten Parkplätze am Eingang zum Kaufland-Supermarkt in Leipzig-Wahren freizuhalten. Dabei Weiterlesen

Sarah Palin ist schon eine Marke

Sarah Palin hat mal wieder eine interessante Idee: Die konservative US-Politikerin will ihren Namen als Handelsmarke schützen lassen.

Alles Quatsch. Sarah Palin ist schon eine Marke. In Sachsen sagt man das, wenn jemand ein bisschen außergewöhnlich und/oder neben der Spur ist.

via Handelsmarke: Sarah Palin will ihren Namen schützen lassen – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama.