Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat sich jüngst einige Feinde gemacht, als er die gesammelten Depeschen der US-Diplomaten in aller Welt, die nicht zur Veröffentlichung auf WikiLeaks vorgesehen waren, mit der
Sammelwut, die früher Institutionen im Osten hatten – die Stasi dabei
verglichen hatte. So absurd war der Vergleich nicht, wenn man zum Beispiel diese Geschichte liest, in der Studenten an Universitäten in den USA aufgefordert werden, im Interesse ihrer Karrierechancen keine auf WikiLeaks veröffentlichten Dokumente zu lesen.
Das sind Methoden, die an die DDR erinnern. Und zwar deutlich.







