Monatsarchiv: November 2010

Deutsch-französische Zusammenarbeit…

…der anderen Art: Bei der Castordemonstration am vergangenen Wochenende war sogar ein französischer Polizist am Prügeln beteiligt.

Wahrscheinlich war er Opfer eines Missverständnisses: Jemand hat „Castor“ gesagt, norddeutsch intoniert, und er hat „Casse toi!“ verstanden. Da kann schon mal der Knüppel ausrutschen.

Bilder bei Flickr, via Metronaut

Noch zwei Minuten…

…kann man eine E-Petition mitzeichnen, die verhindern soll, dass man ab 1. April Heilkräuter nicht mehr frei kaufen kann. 121.819 Petenten können nicht irren. Oder doch?

Falls Sie diesen Artikel erst morgen lesen, trösten Sie sich: Es war nichts daran. Nur ein paar Esoteriker, die anderen Esoterikern alles glauben. In Wahrheit ändert sich am 1. April nichts.

Mehr: Absurde Angst um die Kamille.

Update: Das Publizieren hat zu lange gedauert. Nun ist es zu spät, sich noch mitzublamieren.

Dirndl für alle

Stille Tage im Klischee: Für den G-20-Gipfel haben die Organisatoren die teilnehmenden Politiker als Pappfiguren aufgestellt. Böse Zungen mögen jetzt sagen: Es sind sowieso Pappnasen, die meisten zumindest. Die australische Premierministern Gillard wurde, wie auch die deutsche Bundeskanzlerin, im Dirndl abgebildet. Australia und Austria – das passiert. Im Falle von Frau Merkel ist das Dirndl auch nichts Neues – bei Tussauds gab es das im Sommer schon. Diese Tracht hat sie sich redlich verdient.

via Panne in Seoul: Südkorea steckt australische Premierministerin ins Dirndl – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik.

Fehler!

Die von Ihnen aufgerufene Adresse http://www.kernengergie.de/ ist zurzeit nicht erreichbar. Bitte überprüfen Sie die korrekte Schreibweise der Webadresse (URL) und versuchen Sie dann die Seite neu zu laden.

Schreibt der Browser. Der Fehler war: Gemeint ist „www.kernenergie.de“, also die Seite der Atomlobby, die vorgestern so aussah: Möglicherweise will n-tv auch nicht auf die Atomlobbyseite verlinken.

via Atomforum „not amused“: kernenergie.de gehackt, via Fefe

Dem Gatophilen ist alles Katz

Wie zum Beispiel dieses nächtlich bestrahlte Denkmal, in dem ich heute eindeutig eine riesige Katze sah.

Tatsächlich handelt es sich um das Kriegerdenkmal hinter der Lutherkirche in Leipzig, gesehen vom Johannapark aus.

Nachhaltiger Eindruck

„Die KKH war immer sehr großzügig.“ Mit diesem Satz hat mich Oma heute einigermaßen überrascht. Meine Erfahrungen der letzten Jahre hätten mich eher zur gegenteiligen Aussage bewogen: Jedesmal, wenn die KKH für Oma Geld ausgeben muss, schickt sie mindestens ein Schreiben, um zu fragen, warum, warum jetzt und warum gerade von der KKH das Geld ausgegeben werden muss und verschwendet damit meine und die Zeit ihrer Mitarbeiter. Außerdem, oder gerade darum, gehört die KKH zu den Kassen, die ohne Zusatzbeitrag nicht auskommen. Großzügig ist etwas anderes.

Omas  Begründung: „Als ich die drei Wochen in Kufstein im Krankenhaus war, haben sie mir ohne Probleme erste Klasse bezahlt.“ Erste Klasse? Kufstein? Ist das nicht in Österreich? Meine vorsichtige Gegenfrage, wann sie denn im Kufsteiner Krankenhaus gelegen habe, ergab nach kurzem Überlegen: „Im Herbst 1944.“

Diese Großzügigkeit hat wirklich einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.