„Regelmäßige Pflichtberatungen mit Gewichtskontrolle könnten das Problem schon in den ersten Schuljahren eindämmen. Dazu muss die Zahl der Amtsärzte verdoppelt oder verdreifacht werden.”
Es kommt noch dicker mit den volksgesundheitlichen Bestrebungen: Weil Reden bekanntlich nur Silber ist, will der krause Gymnasiallehrer den Familien auch gleich ans Tafelselbige bzw. ans Kindergeld.
Man könnte jetzt ein bisschen miesepetrig mäkeln, dass durchaus auch berufstätige Eltern adipöse Nachkommenschaft aufziehen und der werte Herr Oberstudiendirektor zu stark über einen Kamm schert, was einem die Haare zu Berge stehen lässt. Wahr ist, dass Übergewicht eine Begleiterscheinung von Armut ist. Darum möchte der Josef in seiner krausen Logik jetzt die Armen noch ein bisschen ärmer machen bzw. ihnen das Fett im Sinne von Kohle kürzen bzw. die Butter vom Brot nehmen, damit die verfetteten Hartzblagen nicht weiter dem Staat dick auf der dünnen Brieftasche liegen. Schlanker Staat, einmal ganz anders betrachtet!Oberstudiendirektor Kraus: „Wenn Mitteilungen an die Eltern übergewichtiger Kinder in den Wind geschlagen werden, muss das Jugendamt informiert und in letzter Instanz Kindergeld oder Hartz IV gekürzt werden.”
Sagen wir es dem Philologen mit Juvenal: Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano. Und mit dem gesunden Körper meinen wir seinen, den Kraus’schen.
via Gegen Hartz.de










