Monatsarchiv: Juni 2010

Twitter-Experten bei Spiegel-Online

Warum die Tweets von der falschen Martina Gedeck aus der Bundesversammlung falsch sein müssen, weiß SpOn:

… tragen die Nachrichten den Absendeort “Web”, was darauf hindeutet, das die Einträge von einem Computer oder Laptop über die Twitter-Website abgeschickt werden – und nicht von einem Mobiltelefon, wie es bei Mitgliedern der Bundesversammlung wahrscheinlicher ist.

Aha. Das nenne ich App-Hörigkeit. Mein Smartphone hat auch einen Webbrowser, mit dem ich via Web twittere, wenn ich es will.

via “Titanic”-Gag: Falsche Martina Gedeck narrt Medien mit Twitterei – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt.

Was spricht für Wulff?

André Brie hat die Antwort schon vor einigen Tagen gegenüber SpOn gegeben:

Die Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung.

Es ist schon ein Trauerspiel.

via Linken-Vordenker André Brie: “Im dritten Wahlgang Gauck” – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik.

Ach, ja, Fußball…

…gab es gestern auch. Und zwar sehr unterhaltsamen. Besser als die Spieler waren nur Delling und Netzer. Von letzterem stammt ein Wort, das zum geflügelten werden könnte: “Eine großartige Verkettung von Großtaten” sei die erste Halbzeit gewesen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Sehr schön war auch die Passage, als Delling wahrscheinlich vom “Qui vive” sprechen wollte und Netzer in gewohnter Krokodilsmanier schnappte: “Was für ein Gefiefe?”

Ebenfalls unvergessen: Das Gesicht von Fabio Capello. Der hatte gestern die Brille auf.

Und jetzt alle:

Finale, hohoho!

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Intelligenz

Intelligenz für alle und alles

Intelligenz bzw. intelligent scheint das Füllwort des Jahres zu werden. Bislang tönte es allerorts aus Kanzlerin- und Westerwellemündern und -nachsprechern: Intelligent sparen! Intelligent sparen! Intelligent sparen! Keiner weiß, was das sein soll oder ob es überhaupt etwas bedeutet, aber man darf vermuten, dass die Verkünder sich im Glanz des Attributs selbst ein wenig sonnen und gleichzeitig Kritiker für dumm und damit ihr Paket klug verkaufen wollen. So weit, so schlecht, aber dennoch steigerbar:

Intelligenztest für alle Einwanderer

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Fahrstuhlpanne

Für alle Freunde der gepflegten Schadenfreude ein skurriler Unfall, kürzlich geschehen im Leipziger Süden: In einem größeren Mietshaus nimmt ein Mieter regelmäßig sein Dreirad, also so ein Fahrrad, das hinten zwei Räder hat, mit in die Wohnung. Das Haus verfügt über einen Fahrstuhl, der etwas eng ist. Als Höchstlast sind wohl “acht Personen” angegeben, aber das möchte man gar nicht erleben. Der Mieter passt auch in den Fahrstuhl, mit dem Dreirad, das zu diesem Zweck aber hochkant gestellt werden muss. Kürzlich blieb der Fahrstuhl mit dem Mieter und dem Dreirad darin stecken. Der Mieter rief den Aufzugnotdienst, der auch bald kam und ihn befreite. Alles ist gut abgegangen, fast alles: Der Mieter entstieg dem Fahrstuhl unversehrt, das Dreirad blieb auch ganz. Nur für den Aufzugmonteur musste der Krankenwagen gerufen werden: Er war beim Öffnen der Fahrstuhltür vom Dreirad überrollt worden.

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PiPi-Tag

Am 14. März ist Pi-Tag. Pinthusiasten feiern ihn exakt um 1:59,26, mit englischer Datumsschreibweise also 3-14 1:59,26.

Wir legen noch eins drauf: Heute ist der 28. Juni, zur Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels ist es 3:58,52. Englisch geschrieben: 6-28 3:58,52. Also exakt 2Pi oder 2π, ππ oder PiPi. Lasst uns darum den PiPi-Tag ausrufen! Am PiPi-Tag wird aller Opfer langweiligen Mathematikunterrichts und aller Inhaber einer Konfirmandenblase gedacht, die zwar nicht Pi auf 12 Stellen nach dem Komma, dafür aber in jedem öffentlichen Gebäude den Standort der einzigen unverschlossenen Toilette kennen.

Der Patron des PiPi-Tags ist natürlich ein Prinz.