Tagesarchiv: 18. Februar 2010

Was nun?

Ich sehe sie noch weinen, der Kinder wegen, der unschuldigen, die damalige Ministerin für Familie, Rührstücke und Internetzensur. Jetzt hat sie ihr Gesetz, und jetzt will es keiner mehr haben. Was nun? Wie kriegt man ein ungewolltes Gesetz wieder los? Das Bundesgesetzblatt nicht mehr drucken? Auf das Bundesgesetzblatt ein Stoppschild kleben? Für die CDU besonders attraktiv: Die Koalition auflösen und mit der SPD weitermachen? Die waren ja dafür. Und das eine oder andere Lasttier wäre man auch gleich los. Oder doch lieber das Grundgesetz ändern, Artikel 82: Gesetze treten in Kraft, wenn sie der jeweiligen Bundesregierung ins Konzept passen und die Opposition genügend kompromittiert ist.

Kann man so als besorgter Bürger die Bundesregierung jetzt eigentlich anzeigen, wenn sie das Zugangserschwerungsgesetz nicht umsetzen will? Schon aus Häme müsste man es tun.

(Tagesschau.de)

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Deutsche Bahn: ICE wieder pünktlich!

Das war die gute Nachricht. Die schlechte ist: Das gilt erst ab irgendwann im Jahr 2012. Genauer legt sich die Deutsche Bahn noch nicht fest. Vielleicht verraten die Bahnmanager im Jahr 2012 zur feierlichen Wiedereinführung des ICE-Fahrplans auch, wer die zwischen 50 und 100 Millionen Euro für die Aufrüstung der ICE-T-Züge bezahlt. Heute war einmal mehr von “Stillschweigen” die Rede. Wir vermuten, aus Rücksicht auf die Bahnkunden, damit denen in den verbleibenden Zügen nicht allzu übel wird. (Tagesschau.de)

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Katze in Sauce

“Gatto in umido” – Katze in Soße empfahl der italienische Seniorfernsehkoch Beppe Bigazzi und lieferte gleich noch ein Rezept aus alten Zeiten nach. Das Tier drei Tage in Quellwasser einzulegen, wäre am besten, schwadronierte der alte Herr vor laufender Kamera. Nun ist er auf Druck von Tierschützern im Ruhestand und Italien hat einen TV-Skandal mehr. Und Weiterlesen

Danke, Richter Ballmann,

für die vergnüglichen Stunden, die ich auf Ihrem Blog erst da und dann da verbracht habe. Ich war nicht immer einverstanden mit allem, was Sie geschrieben haben, habe mich dabei aber meistens köstlich amüsiert. Ob Sie wirklich Richter sind oder nicht, war mir immer ziemlich egal. Spaß hat es gemacht, darauf kam es an. Schade, Ihr Blog wird mir fehlen.

Was ich von demjenigen halte, der mich um dieses Vergnügen gebracht hat, zwingt zu verschweigen die Höflichkeit.

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