Tagesarchiv: 20. Januar 2010

Bei Google ganz oben stehen? Kein Problem!

Testballon:

HIRNZELLENSCHRUMPFPAPIER

Dieses Wort kennt Google im Moment noch nicht.

Meine These: Weil es in Großbuchstaben geschrieben ist. Schreibe ich es klein, sieht es hoffentlich schon bald besser aus:

Hirnzellenschrumpfpapier.

Und, ganz wichtig, das Wort “Hirnzellenschrumpfpapier” muss mehrfach im Artikel stehen. Wahrscheinlich nimmt Google das Wort “Hirnzellenschrumpfpapier” sonst nicht ernster als „Straßenschienenritzenkratzer“. ”Hirnzellenschrumpfpapier” könnte ein Synonym für BILD sein, in dem Sinne, dass das Betrachten des Papiers die Hirnzellen schrumpfen lässt oder für die Niederschriften eines hessischen Ministerpräsidenten, in dem Sinne, dass das geduldige Papier Zeugnis geschrumpfter Hirnzellen ist. Die große Frage dabei ist: Können Hirnzellen überhaupt schrumpfen, und wenn, nur mit Hirnzellenschrumpfpapier oder eventuell auch ohne Hirnzellenschrumpfpapier?

via Bei Google ganz oben stehen? Kein Problem! Feat. Suchmaschinengeschwindigkeitstest « TOMS WOCHENSCHAU.

Endlich da: Das neue Internet!

An der Entwicklung des neuen Internets waren sowohl IT-Entwickler und Wissenschaftler als auch Nutzer beteiligt. Ziel war es, nicht nur den Anschluss an den allgemeinen Entwicklungsstand herzustellen, sondern das Internet so aufzustellen, dass es den Anforderungen der nächsten Jahre gerecht wird.

Es gibt nur einen Wermutstropfen:

Das neue Internet läuft ab sofort auf allen gängigen Browsern, im Moment noch nicht auf Internet Explorer 6.0!

Doch auch daran wird gearbeitet. Und wer hat es erfunden, das neue Internet? Nein, nicht die Schweizer, sondern die Pressestelle der Leipziger Verkehrsbetriebe.

Eine gründliche Kritik zum neuen Webauftritt der LVB gibt es hier, denn den meinten die LVB-Presseversprecher mit “ihrem” Internet.

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Skandal: Israelis stehlen Haitianern Orgeln!

So sind sie: Unter humanitärem Deckmantel kommen sie, und ihr einziges Streben ist, die haitianische Kirchenmusik nachhaltig zu schädigen. Gut, dass es seriöse Medien gibt, die solche Skandale aufdecken. Der garantiert unabhängige Freiheitssender Presstv.ir meldet, wenn auch noch vorsichtig mit Fragezeichen versehen, das ganze Ausmaß des Skandals:

Israel harvesting organs in Haiti?

Irgendwie kommt diese Meldung aber nicht ganz unerwartet. So sind sie eben.

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