Gerade auf BBC-News gelesen: Cheryl R. aus Pantygog in Wales war es verdächtig vorgekommen, dass ihr Mann David so viel Zeit im Arbeitszimmer verbrachte. Eine in seiner Abwesenheit plötzlich auftauchende Mitteilung auf seinem Computer bestärkte sie in ihrem Verdacht: David, immerhin 68, flirtet im Chat. Und zwar mit sehr jungen Mädchen. Cheryl beschließt, ihn auf die Probe zu stellen: Vom Computer im Nachbarzimmer aus gaukelt sie ihm im Chat vor, eine 14jährige zu sein. Sie sieht ihrem Mann zu, wie er sich vor der vermeintlichen Schülerin entblößt. Später fordert er sie auf, sich mit ihm zu treffen, zum Sex.
Seine Frau erspart sich das Treffen und geht zur Polizei. Auf seinem PC werden auch ein paar Dutzend kinderpornografische Bilder entdeckt. Erst vor Gericht erfährt David, dass es nicht die Bildchen waren, die ihn vor den Richter gebracht hatten, sondern die Zivilcourage seiner Frau.
Davon bräuchte es mehr: Hinsehen und handeln statt (z. B. mit Stoppschildern) verdrängen. Missbrauch wird von Menschen begangen, oft geschützt durch familiäres Schweigen, des guten Rufes willen oder weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Die inzwischen von ihrem Mann getrennt lebende Cheryl R. verdient Respekt.
Quelle: BBC News
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2 Antworten bis hierher ↓
gaga // 16. November 2009 um 10:08 |
a oidi sau die ehefrau
carluv // 16. November 2009 um 10:24 |
Die Rolle der Sau spielt er.