Neulich, samstags im Regionalzug: Eine freundliche Frauenstimme begrüßt die Fahrgäste im Metronom von Uelzen nach Hamburg Hauptbahnhof. Und weist “in eigener Sache” ganz nüchtern darauf hin,
“dass ab dem 15. November in allen Metronom-Zügen ein Alkoholkonsumverbot gilt.”
Und setzt noch eines darauf:
“Wir bitten Sie jedoch schon heute, aus Rücksicht auf Kinder und andere Fahrgäste auf den Alkoholkonsum zu verzichten.”
In eigener Sache? Haben die bei der Metronom-Eisenbahngesellschaft ein Alkoholproblem? Sind da etwa nicht nur die Züge voll?
Interessant waren auch die Reaktionen darauf: Die einen fanden es ganz prima, während vor allem die mitreisenden HSV-Fans überlegten, wie sie dann wohl zum Spiel kommen sollten. Die Lösung war eine Fahrgemeinschaft, die fordert nur ein trocken gelegtes Opfer.
Ich überlege jetzt, nach Norddeutschland umzusiedeln und in den mobilen Handel mit Alkoholika einzusteigen. Sie werden mich unter “Al Carluvpone” kennen lernen. Das Markenzeichen: Die Papiertüte. Und wenn dann 2011 das Speisenverzehrverbot kommt, komme ich ganz groß heraus.







