Ein Besuch in der Böhmischen Schweiz lohnt sich auch im Herbst. Besonders die allgemein angenehm geringe Entfernung zwischen zwei Zapfhähnen macht das Wandern im Böhmischen zur besonderen Freude, die sonst allgegenwärtige Gefahr der Austrocknung ist hier gering.
Schöner wandern heißt auch, dass man den Wandertag im Gasthaus ausklingen lässt. Weil unser Lieblingsrestaurant, in dem man mit dieser reizenden Katze auf dem Schoß sein Abendbrot genießen kann, geschlossen war, nahmen wir unser Abendbrot in Vysoká Lípa ein, im Gasthof “U nás”. Hinein gelockt hatte uns die emotional aufgeladene Speisekarte:
Wir wurden nicht enttäuscht, die Speisekarte hatte nicht zu viel versprochen: Es war ein großartiges Gefühl, beim Essen, das so reichlich bemessen war, dass wir uns kurz über lang wunderbar gefüllt gefühlt haben, auch beim Bier und bei der Zigarette danach. Fast hätten wir uns aufgeführt wie Sally in “Harry und Sally” (“Ich hätte gern, was die Dame eben hatte.”). Fast ungelogen! Nur die Rücksicht auf die anderen Gäste und das möglicherweise schlechte Bild als Tourist im Ausland verbot diesen Auftritt.
*Was die Knödel fühlten, blieb uns leider verborgen.





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