Monatsarchiv: Juli 2009

Nicht ganz dicht

…dem aus Nordafrika stammenden Arbeiter Mohammed Sheikh, wurde fristlos gekündigt, weil er am Arbeitsplatz mit dem Strom seines Arbeitgebers sein Handy aufgeladen hat. „Ein Straftatbestand”, sagt der Chef von Jawa Industrie-Dichtungen am Max-Planck-Ring.

Ich sage: Nicht ganz dicht in der oberen Etage, die Firma.

Der Schaden beträgt 0,014 Cent (0,00014 Euro).

via Fette Beute – Oberhausen – DerWesten.

Das BKA liest mit

Dieses kleine legalistisch-felidophile Blog wird vom BKA gelesen. Oder wie sonst ist dieser Referrer zu deuten, der mich eben auf dem Dashboard überraschte?

https://int.gr-st1.bka.de/db_limo/ermittlung-laufend/2009/07/viewtopic.php?f=419948325=32423

Außerhalb des BKA wird ja niemand einen SSL-Zugriff auf bka.de haben.

Nun frage ich mich, ob sich das Bundeskriminalamt wirklich für Katzenbilder interessiert.

Wunder der Natur

Beim Ordnen meiner kürzlich im Botanischen Garten der Leipziger Universität gemachten Fotos schaute mich plötzlich folgendes Gesicht an:Ein Gesicht?Faszinierend, oder?

Hier ist die Pflanze im Ganzen bzw. die Blüte in einer umfassenderen Ansicht: Weiterlesen

Neu: Jetzt mit Rate-Spielzeug

WordPress.com hat ein neues feines Spielzeug eingebaut: Unter jedem Artikel stehen jetzt fünf blasse Sternchen, die Sie, verehrte Leser, zu fünf kräftig leuchtenden Sternchen machen können, wenn Ihnen der Artikel gefällt. Die daneben stehende Aufforderung “Rate this” bedeutet nicht, wie des Englischen Unkundige vielleicht vermuten möchten, dass Weiterlesen

Wespen besser taxieren

Wespen schauen sich genau an, bevor sie gegeneinander um Futter kämpfen. Auf ihrem Gesicht tragen sie bestimmte Muster, die Rivalen auf ihre Kampfbereitschaft und Stärke schließen lassen. Trifft eine Wespe nun auf deutlich stärkere Rivalen, so meidet sie den Kampf.

via Wespen taxieren vor einem Kampf die Gesichter der Rivalen.

Das hätte dieser Kleingärtner mal tun sollen, von dem die Leipziger Polizei in gewohnt lockerer Manier berichtet:

…Ein 44-jähriger Laubenpieper…wollte gerade in seinem Garten in der Dösner Straße in Probstheida mit einem Gasbrenner Unkraut vernichten, als er plötzlich von einer offenbar allgemeingefährlichen Dolichovespula saxonica attackiert wurde. Um sich gegen diesen heimtückischen Luftangriff zur Wehr zu setzen, riss er seine „Artillerie“ in Form seines Brenners hoch und versuchte den Quälgeist zu vertreiben. Dabei entzündete er versehentlich die hölzerne Dachkonstruktion seiner Gartenlaube.

via Wespen, Bücherwürmer und was die Polizei noch so beschäftige

Leipziger Polizei gibt auf

Die Polizeidirektion Leipzig erklärt ihren Bankrott, nein, gibt bekannt:

Mittlerweile ist es leider fast alltäglich in Leipzig, Menschen auf offener Straße zu jeder Tag- oder Nachtzeit zu überfallen und zu berauben. Dabei ist es den Tätern offenbar vollkommen egal, ob und wie schwer sie ihre Opfer dabei verletzen. Auch scheint es keine Rolle mehr zu spielen, ob es sich bei den Opfern um eine ältere Dame oder einen jungen Mann handelt und ob die Opfer allein oder in Begleitung sind.

Das ist  keine propagandistische Panikmache extremer Populisten, wie auf den ersten Blick zu vermuten, sondern ein Zitat aus einer Pressemitteilung der Polizeidirektion Leipzig. Die Botschaft ist klar: Gehen Sie nicht mehr aus! Wir von der Polizei haben schon resigniert. Wir warnen Sie bloß noch. Und weil das auf der ganzen Welt zu lesen ist: Kommen Sie als Tourist auf keinen Fall nach Leipzig! Es ist viel zu gefährlich hier.

Danke für die Warnung! Die Stadt wird dauerhaft dankbar sein.

via Polizei Sachsen – Beraubt.