Monatsarchiv: Januar 2009

Juhu!

Zum ersten Mal sehe ich, dass dieses kleine Katzenblog jetzt ein(en)* Google-Page-Rank besitzt. Und das alles sicher nur, weil der häufigste Suchbegriff, mit dem dieses kleine Blog gefunden wird, „Schwanzparade“ ist. Das Internet ist moralisch verkommen. Oder seine Nutzer.

*Der oder das Rank? Diese Frage stellte sich vorher auch nicht.

Why drink and drive…

…when you can drink and fly?

Der 23 Jahre alte Autofahrer, der in der Nacht zum Montag mit seinem Wagen im Dach der Stadtkirche von Limbach-Oberfrohna gelandet war, war angetrunken.

via Auto im Kirchendach – Fahrer war angetrunken – Aktuell – LVZ-Online.

Es lag also doch nicht am Filmegucken.

Verkehrsberuhigung

Wer auch schon einmal an einer Hauptverkehrsstraße gewohnt hat, hat bestimmt auch schon darüber nachgedacht, wie der nervende Berufsverkehr umzuleiten ist. Z. B. mit geborgten Verkehrsschildern oder falschen Baustellen. Einen ähnlichen Scherz gab es jetzt in Texas: Zombies ahead!

Findigen Hackern ist es gelungen, zwei elektronisch gesteuerte Verkehrstafeln in Austin, Texas, umzuprogrammieren – sie warnten vor Zombies statt Baustellen.

Und die Verkehrstafeln sind so leicht fernzusteuern – richtige Zombies eben.

via Hack-Gag: Zombies in Texas – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt.

Postbank bekämpft Inflation

Allerdings nicht mit Absicht:

Als ein Laster mit Schrott aus Berlin vor kurzem entladen wurde, regnete es aber plötzlich Geldscheine – und zwar aus einem verschrotteten Tresor der Berliner Postbank.

Wie heißt es so schön – Schließlich ist es Ihr Geld!

via Der Oranienburger Generalanzeiger im Internet – 170 000 Euro verschrottet.

Pecunia non olet

Klassisch dachte der Senat der Uni Bonn und beschloss erst, die universitären Toiletten mit dem Geld aus den Studiengebühren zu finanzieren. Das passte dem Asta nicht, und jetzt legt der Uni-Senat nach:

Jetzt sucht die Hochschule einen externen Betreiber, der von den Studenten Toilettenmaut kassiert.

Damit hat die Uniführung ein Geheimnis gelüftet, dem die Alchimisten vergeblich nachstrebten: Wie macht man aus Scheiße Geld? Genial gelöst! Wissen macht A-a! Da die Uni Bonn nicht nur eine Hochschule mit Tradition ist, sondern auch ein Zentrum der Innovation, wird jetzt die Umbenennung in „FäkalKompetenzCenter“ erwogen. DavidP. schlägt schon mal vor, den Klomautauftrag an den kompetenten und sympathischen Konzern mit dem T im Logo zu vergeben und erwartet eine provisorische technische Lösung schon im Jahr 2016. Und ein Kommentator schlägt eine neue studentische Protestform vor: Das Shit-in.

Ich freue mich auf die Nachrichten.

via SpOn

Bald bei Ebay: Nacktscanner

Oh, oh, da hat jemand fehlinvestiert! Sechs schöne Nacktscanner à 120.000 €, und nun dürfen sie sie nicht einsetzen. Das Leben ist manchmal so gemein, und die Sicherheitskräfte im Europaparlament waren so gieprig. Aus der Traum vom gläsernen Abgeordneten!

Nun will man die nutzlosen Peep-Show-Anlagen loswerden.

Und es gibt noch nicht einmal eine Abwrackprämie! Da muss die Kommission handeln! Vielleicht kaufe ich mir dann einen für zu Hause? Sicher ist sicher, die Gegend ist tüchtig heruntergekommen in den letzten Jahren. Wie groß sind die? Passt das Ding in den Flur? Wenn nicht, schenke ich ihn dem Dönermann um die Ecke. Mit Funkleitung zu meiner Webcam und dann direkt per Widget ins Blog. Das bringt ihm bestimmt auch neue Kundschaft und meinem Blog ganz viele Besucher, die nackte Tatsachen sehen und wissen wollen, was beim Döner so drin und dran ist.

via Hightech-Trödel: EU-Parlament will nutzlose Nacktscanner verkaufen – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik.