Ein kleines Verwirrspiel bietet die Bundesregierung derzeit um das Thema “Nacktscanner an Flughäfen”: Erst waren sie toll, und die entsprechenden Pressefotos zeigten auch, quasi als Beweis, stets den verborgenen Dolch der darstellenden vermeintlichen Meuchler. Und wer nichts zu verbergen hat, der hat ja auch nichts zu befürchten. Sagen die, die nichts befürchten. Dann waren die Nacktscanner nicht mehr so toll, weil auch die, die nichts zu verbergen haben, festgestellt hatten, dass solcherart zwangsenthüllte Körperformen vielleicht doch etwas Privates darstellen könnten. Da waren sie der Bundesregierung ganz populär ein “Unfug“. Und jetzt? Jetzt ist der Unfug Unfug, und die Bundesregierung will den Unfug von gestern zum Fug von morgen machen, oder erst mal der Gewöhnung halber testen. Wohlmeinende meinen, die Regierung wüsste nicht, was sie tut oder vor vier Wochen tat oder sagte. Weniger Wohlmeinende wünschen sich ein kleines bisschen Ehrlichkeit. Auch, oder gerade, von Ministern. Anderenfalls werden Erklärungen von Bundesregierungsmitgliedern nur noch mit laufendem Lügendetektor angenommen.
Nackte Tatsachen
30. November 2008 · 4 Kommentare
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Mit Tag(s) versehen: Nacktscanner



4 Antworten bis hierher ↓
Klaus Baum // 30. November 2008 um 10:21 |
Hast Du das Layout Deiner Seite geändert? Ist das Deine Katze? Wenn nicht, könnte ich Dir mit einem besseren Katzenfoto aushelfen.
Ansonsten bin ich beim Scannen immer angezogen.
Viele Grüße
Klaus Baum
carluv // 30. November 2008 um 10:59 |
1. Ja, aber nur das Foto. 2. Ja. Die Katze sieht das Besitzverhältnis aber anders. Aus Rücksicht auf das Wohlwollen der Katze muss ich das freundliche Angebot auch ausschlagen. 3. Ich scanne auch normalerweise bekleidet.
Klaus Baum // 30. November 2008 um 11:43 |
wenn du der katze besitz bist, dann sollte man in der tat das foto so belassen, wie es ist. :–))
carluv // 2. Dezember 2008 um 9:49 |
Genau, ich bin im Besitz der Katze.