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Sportlerin auferstanden?

18. Juni 2008 · Kommentar schreiben

Eine leicht verwirrende Pressemitteilung verließ den Deutschen Leichtathletikverband. Unter dem Titel:

Linda Stahl – Die Olympiahoffnung lebt

berichtet der Verband unter anderem davon:

Es tut sich etwas im Sportlerleben von Linda Stahl.

Aus dem weiteren Text geht hervor, das am Leben der Speerwerferin nie Zweifel bestanden haben, nur an der Olympiahoffnung. Das hätte ja an ein Wunder gegrenzt, das selbst einen Todd Bentley hätte alt aussehen lassen.

Der Sportverband weiß einiges zu lokalisieren. Erst in den verschiedenen Regionen des Kopfs der Olympiahoffnung:

„Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Die 60,50 Meter sind im Kopf drin“, meint Linda Stahl. Vielleicht steckt diese Weite gerade auch ein bisschen zu sehr im Hinterkopf, denn sie weiß sehr genau, dass sie nach den Erfolgen des vergangenen Jahres, als sie U23-Europameisterin wurde und es in den Endkampf der WM in Osaka (Japan) schaffte, daran gemessen wird.

Wäre vorn im Kopf besser? Dann geht es in verschiedenen Weltregionen weiter. Die Leser werden informiert, dass die Athletin

am Montag beim Meeting in Prag (Tschechische Republik) als Zweite 59,81 Meter erzielt (hatte).

Sicher ist sicher, denn nicht jeder weiß, wo Prag liegt. Und Peking liegt in…hätten Sie es gedacht:

Die Hoffnung auf einen Platz im Olympiateam für Peking (China) lebt.

Richtig. Volltreffer. Glückwunsch!

(Quelle)

Kategorien: Nachrichten · Olympia · Spiele · Sport
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