Spiegel-Online berichtet über den Mosquito, ein Gerät, ersonnen, um Jugendliche mittels bestimmter, nur für Jugendliche hörbarer Frequenzen zu vergraulen.Unter dem Titel
PIEPTONFOLTER GEGEN JUGENDLICHE
Hier kommt die Tinnitus-Attacke
wird davon berichtet. In Deutschland soll es schon 700 Stück geben. Unter anderem da:
In Dissen, einer Kleinstadt am Teutoburger Wald, wollte der Bürgermeister per “Mosquito” Jugendliche von einem Kinderspielplatz vertreiben, weil sie dort “herumlungerten”.
Jetzt weiß jeder, was “Dissen” heißt. Ordnungshüter aufgepasst: Vielleicht kriegt man so sogar das Graffiti-Problem in den akustischen Griff!
Ob es legal ist? Es ist überflüssig. Zuhause reicht der Satz: “Kannst du mal den Müll runterbringen?”, um jugendliche Mitbewohner sofort und nachhaltig in ihrem Zimmer verschwinden zu lassen. In der Öffentlichkeit wäre das dauerhafte Abspielen einer volkstümlichen Hitparade einen Versuch wert. Problematisch ist nur, wie diese den MP3-Player übertönen soll. Warten wir auf den technischen Fortschritt.
P. S. Wo ist die 15jährige Tochter des Erfinders jetzt? Kollateral mitvertrieben oder hörgeschädigt da geblieben?
P. P. S. (30.04.) In Frankreich, wo das Teil unter dem Namen “Beethoven” vertrieben wird, ist der Einsatz gerade untersagt worden. (Heise)



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