Es geht in den willkürlich ausgewählten Nachrichten dieser Woche unter anderem nicht um die Pendlerpauschale, aber um die Bahn, eine Bank, Erwachsenen-Vergnügungen, die Wohnung, die Sicherheit und Technik für die Katz.
Vor dem Lesen dieser Nachricht konnte man annehmen, dass hier durch die Hintertür die Pendlerpauschale wieder eingeführt worden wäre, aber es war nur ein technischer Defekt der Geldtransporterhintertür. Dass das Geld auf der Straße liegt, bleibt die Ausnahme.
Während allerorts über Werteverfall geklagt wird, geht durch die Deutsche Bank offenbar ein moralischer Ruck: Die Herren Spesenritter werden aufgefordert, sich moralisch am Riemen zu reißen und gefälligst am Flughafen zu duschen. Ob sich das mit der Selbstdarstellung der Bank als “Mittel|stand|bein” auf ihrer Homepage verträgt, bleibt zu fragen. Hotelbetriebe gehören immerhin zu den ältesten Gewerben.
Ebenfalls sparen müssen die Herren im Dienst des Innenministeriums. Ihnen wurde von ihrem Dienstherrn die Anschaffung eines neuen Computersystems gestrichen, respektive zur weiteren Bearbeitung auf die lange Bank geschoben. Vermutlich, weil zu befürchten ist, dass dieses samt Hardware über kurz oder lang wieder verloren gehen würde. Vielleicht dienen die künftig in Wohnungen zu installierenden Kameras auch dazu, die vorher dort verlorenen Geräte wiederzufinden. Nicht, dass die auch noch zum Bombenbauen genutzt werden! Ungelöst scheint mir noch die Frage, wie die Sicherheitsorgane die Kameras in den Wohnungen platzieren sollen, ohne sie vorher zu betreten. Schließlich können sie die Dinger ja nicht durchs Fenster werfen. Vielleicht hilft aber Nachbars Katze. Auch nicht werfen, sondern eher so! Zum Thema auch dieser Beitrag der Tagesthemen. Das besuchte Geschäft ist, sicher ist sicher, “24 Stunden rund um die Uhr” überwacht.
Ebenfalls sehr sicher war Stalins stählernes Staatsobjekt, das heute Touristen lockt. Dass es ausgerechnet die Nummer 42 trägt, lässt wohl keine Frage offen.
Wie hingegen der neue Name der Bahn auszusprechen ist, fragen sich nicht nur Kunden, sondern, so hofft die Bahn, auch potentielle Investoren. Hier ist die Auflösung: “DB Mobility & Logistics” spricht man so: “die bie moo.billitti end lo.dschistix”. Nur, falls Sie beim nächsten Hotlineanruf denken, falsch verbunden zu sein. Bleiben Sie lingual beweglich!



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