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Markenpflege auf Magenta

3. April 2008 · Kommentar schreiben

Der oft fälschlich als “rosa Riese” Konzern reklamiert die Verwendung der Farbe Magenta exklusiv für sich. Dafür wird er zu Recht verspottet. Auch hier. Ein neues Gerücht ist schnell im Umlauf: Während die Aussichten des Unternehmens, die Verwendung der Farbe Magenta in der Druckindustrie zu untersagen bzw. mit einer Lizenz zu belegen, als aussichtslos gelten, soll man sich jetzt bei den Kleinkunden und Privathaushalten umsehen: Viele heimische Tintenstrahldrucker drucken mit Magenta. Im Magentathinktank des Konzerns denkt man angeblich schon darüber nach, wie dieser “Missbrauch” zu unterbinden ist. Die Erhebung einer Magenta-Urheberschutzabgabe wird von Fachleuten als wenig erfolgversprechend bewertet.
Der bisher als am besten umsetzbar gewerteten Vorschläge:

  1. Telekomkunden zahlen über ihre Monatsrechnung eine Umlage je gedruckter Seite. Nachteil: Nichtkunden können schwer erfasst werden.
  2. Magentapatronen oder Refill-Sets werden nur noch im T-Punkt vertrieben. Nachteil: Kartellamt muss zustimmen.
  3. Die Benutzer der entsprechenden Geräte werden im Kaufvertrag verpflichtet, jede Druckseite mit dem Hinweis zu versehen: “Diese Seite wurde mit magentafarbener Tinte gedruckt. Danke, Deutsche Telekom AG!” Nachteil: Keine Einnahmen.

Noch nicht gelöst ist, wie die DTAG ihren Ruf wieder sanieren will.

Kategorien: Marke · Nachrichten · Telekom · Werbung
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